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Di, 12.05.2026 | 03:55 - 04:40

Tagesgeschehen (F 2026)

(1): Der Roman als Prisma der Wirklichkeit Mit "La lentille et le roman" (Die Linse und der Roman) veröffentlicht Maylis de Kerangal einen Text, in dem sie die Verbindungen zwischen Optik und Literatur erkundet. Das Buch greift die Gedanken einer Konferenz auf, die sie 2024 gehalten hat, und verwebt sie mit Auszügen aus ihren Romanen – von "Corniche Kennedy" über "Die Brücke von Coca" bis hin zu "Jour de ressac". Da sie selbst von mehreren Sehproblemen betroffen ist, ist der Roman für sie ein Instrument, durch das sich die Wirklichkeit offenbart, verzerrt und neu erfindet. (2): Präsidentschaftswahl 2027: Warum die Einheit der Linken auf dem Weg ins Elysée unerreichbar scheint Am Dienstag, dem 5. Mai, kamen die Befürworter einer Vorwahl, die einen gemeinsamen Kandidaten der Linken bestimmen soll, zu einem Meeting in der Bellevilloise in Paris zusammen – anlässlich des 90. Jahrestags des Sieges der Volksfront von 1936. Zu ihnen gehörten Clémentine Autain, Marine Tondelier, François Ruffin und Olivier Faure. Während die Teilnahme der Sozialistischen Partei weiter ungewiss ist, hat Raphaël Glucksmann, Co-Vorsitzender von Place Publique, bereits angekündigt, daran nicht teilzunehmen. Jean-Luc Mélenchon hat vergangene Woche seine Kandidatur für 2027 offiziell bekanntgegeben und damit die Aussicht auf eine gemeinsame linke Kandidatur weiter schwinden lassen. Xavier Mauduit erzählt die Geschichte des Schatzes der Banque de France und ihrer Goldreserven. Emmanuel Macron hat angekündigt, mit Emmanuel Moulin einen engen Vertrauten und ehemaligen Direktor des französischen Schatzamts zum nächsten Gouverneur der Banque de France ernennen zu wollen. Marie Bonnisseau stellt einen neuen Trend aus Brasilien vor: WhatsApp-Gruppen, in denen ausschließlich gepfiffen wird.

Thema
  • Maylis de Kerangal.
  • Warum scheint eine Links-Union unmöglich?.
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