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Tagesgeschehen (F 2026)
(1): Etty Hillesum, Jüdin, Intellektuelle, Mystikerin: ohne Hass in Auschwitz sterben Der israelische Drehbuchautor Hagai Levi, dem wir die Originalfassung der Serie "In Therapie" verdanken, verfilmte die zwischen 1941 und 1943 entstandenen Tagebücher von Etty Hillesum und schuf zwei eigenständige Formate: eine Serie und einen Film. Im Mittelpunkt steht das Schicksal der niederländisch-jüdischen Intellektuellen, die sich 1941 entschließt, in das Durchgangslager Westerbork zu gehen, um den dort internierten Jüdinnen und Juden beizustehen. 1943 wird sie im Alter von nur 29 Jahren in Auschwitz ermordet. Die Serie ist ab dem 13. Mai auf arte.tv verfügbar, der Film kommt am 6. Mai in die Kinos. (2): Abzug amerikanischer Truppen aus Europa: Chance oder erhöhtes Sicherheitsrisiko? Am Freitag, dem 1. Mai, kündigte der US- Präsident den Abzug von mindestens 5.000 der 40.000 in Deutschland stationierten US-Militärangehörigen an. Die Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund wachsender diplomatischer Spannungen. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte die amerikanische Linie jüngst scharf kritisiert und den USA vorgeworfen, im Iran-Konflikt offensichtlich ohne klare Strategie zu agieren und sich demütigen zu lassen. Donald Trump wiederum wirft den Europäern vor, Washington im Krieg gegen den Iran nicht ausreichend zu unterstützen. Zugleich droht er mit einem weiteren Rückzug der US-Truppen aus Europa, insbesondere aus Italien und Spanien. Xavier Mauduit geht der Geschichte von "Sophie la girafe" nach. Das Kultspielzeug aus Naturkautschuk, das aus der Grundausstattung Neugeborener kaum wegzudenken ist, wird entgegen der landläufigen Meinung in China hergestellt. Marie Bonnisseau verrät uns, dass wir immer weniger sprechen. Laut Untersuchungen amerikanischer Forscher verwenden wir im Alltag 338 Wörter weniger als noch vor fünfzehn Jahren.
- Hagai Levi.
- Abzug amerikanischer Truppen aus Europa.
- FSK o.A.
