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Meine Limits – Wo liegen unsere Grenzen?

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So, 09.08.2026 | 16:30 - 17:15

Gesellschaft (D 2026)

Der menschliche Körper ist eine "Hochleistungsmaschine". Er ist anpassungsfähig, widerstandsfähig und erstaunlich leistungsfähig. Er versucht, an seine Limits zu gehen und Grenzen auszuloten. Wie belastbar ist der menschliche Körper wirklich? Und wie zeigen sich körperliche Limits? Denn selbst dieses beeindruckende "System Körper" hat Grenzen. "NANO: Mein Körper. Meine Limits" widmet sich diesem Spannungsfeld: den beeindruckenden Fähigkeiten unseres Körpers und den Momenten, in denen er uns unmissverständlich zeigt, wann Schluss ist. Wo liegen seine Grenzen, und was passiert, wenn wir sie überschreiten? Der Abenteurer und Outdoorsportler Stefan Santifaller hat in seiner Jugend als Leistungssportler seine körperlichen Grenzen so sehr herausgefordert, dass er schwer krank wurde. Denn körperliche Grenzerfahrungen können Menschen auch ganz schnell an ihre mentalen Limits bringen – genau das ist Stefan Santifaller geschehen und hat ihn zu einer Neuorientierung gezwungen. Auch im alltäglichen Leben können wir an unsere mentalen Grenzen stoßen – sei es durch Sorgen im privaten Leben oder auch im Job. Der Körper kann die Überbelastung in Form von "Warnsignalen" zeigen: Betroffene fühlen sich oft nervös, innerlich unruhig, niedergeschlagen, müde oder kraftlos. Schlafprobleme, Schwindel, Muskelverspannungen, Angst und Denkblockaden sind möglich, genauso wie beschleunigte Atmung, Herzklopfen oder Übelkeit. Manchmal können wir die Limits aber auch gar nicht beeinflussen – wir kommen unfreiwillig an unsere Grenzen, Schicksalsschläge bremsen uns aus. Markus Rehm hat in seiner Jugend durch einen Unfall seinen Unterschenkel verloren, ist aber heute Para-Weitspringer und frischgebackener Weltmeister in seiner Disziplin. Er musste auf schmerzhafte Weise erfahren, wie endgültig physische Limits sein können und wie viel Energie es sowohl physisch als auch psychisch kostet, eine neue Richtung einzuschlagen, um unüberwindbare Grenzen zu umgehen.