Liebe 1962
Drama (I,F 1962)
Vittoria lebt in Rom und arbeitet als Übersetzerin. Nach einer Nacht voller Streit beendet sie die langjährige Ehe mit ihrem Mann Riccardo. Als Vittoria ihre Mutter besuchen möchte, eine Spekulantin an der Börse, trifft sie auf Piero. Piero, ein ehrgeiziger und erfolgreicher Börsenmakler, ist ledig und findet Gefallen an der gut aussehenden Vittoria. Beide vereint das Gefühl der Ziellosigkeit und ein Bedürfnis nach Nähe und Sicherheit. Zunächst scheint der Zufall es gut mit ihnen gemeint zu haben. Vittoria und Piero verabreden sich von nun an regelmäßig, doch trotz gegenseitiger Anziehung scheint ein wichtiges Element zu fehlen, das ihre Beziehung vorantreibt. Vittoria wendet sich immer wieder enttäuscht ab, sobald Piero versucht, ihr näherzukommen. Piero seinerseits gelingt es nicht, wahres Interesse für Vittoria zu entwickeln, zu sehr treibt ihn seine größte Sorge um: Geld, Anlagen und Aktien. Doch Piero möchte Vittoria nicht so schnell aufgeben und wirbt hartnäckig um ihre Liebe. Mit der Zeit gibt Vittoria nach und lässt ihn mehr in ihr Leben. Trotz aller Bemühungen läuft die Liebesbeziehung Gefahr, zu scheitern ... "Liebe 1962" (L'Eclisse) ist der letzte Teil einer Trilogie des italienischen Regisseurs Michelangelo Antonioni zum Thema innerer Entfremdung und Zerrissenheit mit seiner Partnerin Monica Vitti in einer Hauptrolle – nach "Die mit der Liebe spielen" (1960) und "Die Nacht" (1961). Alle drei Werke sind in einer privilegierten Gesellschaftsschicht angesiedelt.
- Monica Vitti (Vittoria)
- Alain Delon (Piero)
- Francisco Rabal (Riccardo)
- Lilla Brignone (Vittorias Mutter)
- Louis Seigner (Pieros Chef)
- Mirella Ricciardi (Marta)
- Rossana Rory (Anita)
- Michelangelo Antonioni (scenario and dialogue)
- Tonino Guerra (scenario and dialogue)
- Elio Bartolini
- Ottiero Ottieri
- Michelangelo Antonioni
- Gianni Arduini (second assistant director)
- Franco Indovina (assistant director)
- FSK 16