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Markt

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Di, 12.05.2026 | 06:35 - 07:20

Wirtschaft (D 2026)

Nervige Autoausstattung: Wer baut so etwas ein? Manch nervige Sicherheitssysteme, die nicht immer sinnvoll funktionieren, werden von den Fahrern vor der Fahrt abgestellt. Ultrahelle Scheinwerfer und Rückleuchten blenden mit ihren grellen Lichtstrahlen die Augen anderer Autofahrer. Statt einfacher Schalter werden immer größere, unübersichtliche Touchscreens im Auto verbaut. Das kann Folgen haben: die Ablenkung kann bei der Bedienung nebenbei zu einem meterlangen Blindflug auf der Straße führen. Die Autoindustrie baut immer mehr Sachen in ihren Fahrzeugen ein, die vielen Verkehrsteilnehmern gewaltig auf den Wecker gehen und manche Experten ratlos zurücklassen. Warum machen die das? Sonnencreme: wieder verbotene Weichmacher gefunden Sonnenschutzmittel schützen die Haut vor den gefährlichen UV-A- und UV-B-Strahlen der Sonne. Wenn die Haut zu hoher UV-Strahlung ausgesetzt wird, wird sie dauerhaft geschädigt. Doch neue, hochwirksame UV-Filter in Sonnencremes können unter Umständen gesundheitsschädliche Stoffe enthalten. Die sogenannten DHHB-Filter, die derzeit wirksamsten chemischen UV-Filter auf dem Markt, können durch produktionsbedingte Verunreinigungen den hochgiftigen Weichmacher Di-nhexylphthalat (DnHexP) enthalten. Dieser ist als Gefahrstoff eingestuft, weil er unfruchtbar machen kann. Bereits 2024 hat "Markt" Sonnencreme untersuchen lassen. Das Ergebnis: drei von zehn Proben waren belastet. Eine erneute Untersuchung enthüllt jetzt: Immer noch haben nicht alle Hersteller von Sonnenschutzmitteln nachgebessert. Teurer Kaffeevollautomat weg: Kunde sauer "Markt"-Zuschauer Michael L. aus Buchholz in Niedersachsen ist begeisterter Kaffeetrinker. Als seine alte Maschine irgendwann streikt, bestellt er sich online einen neuen schicken Kaffeevollautomaten von einem bekannten italienischen Hersteller. Preis immerhin 539 Euro. Doch die ersehnte Lieferung kommt einfach nicht bei ihm an, trotz Pressetext aktualisiert jkl erteilter Abstellgenehmigung. Liegt es am Händler oder am Versanddienstleister? Und bekommt Michael L. jetzt wenigstens sein Geld zurück? "Markt" mischt sich ein! Abschlepp-Apps: Manchmal kassieren dubiose Firmen ab 390 Euro für einmal Falschparken. Diesen Preis sollte eine Frau aus Hamburg zahlen, weil sie abgeschleppt worden ist von dem Abschleppunternehmen Parknotruf. Doch die Kosten sind viel höher als gewöhnlich. Gerufen werden solche Unternehmen oft über Apps. Wer verbirgt sich hinter diesen Firmen? Wer kann sie beauftragen? Und warum können sie so viel Geld "Markt" war auf Spurensuche. Smarte Obsoleszenz bei Geräten: wie lange sind digitale Geräte nutzbar? Die vernetzte Lichtsteuerung, Lautsprechersysteme, Saugroboter, ein E-Bike, das nur mit einer SmartphoneApp funktioniert: Die Zukunft ist smart. Allerdings heißt smart oder vernetzt auch: Damit ein Gerät funktioniert, sind Verbraucherinnen und Verbraucher auf die digitalen Leistungen der Hersteller angewiesen. Wird die digitale Unterstützung vom Hersteller eingestellt, sind die komfortablen Geräte plötzlich kaum noch oder gar nicht mehr nutzbar. Auch wenn sie technisch noch in Ordnung sind. Der Berg an Elektroschrott wächst, denn die tatsächliche Recyclingquote ist verschwindend gering. Was können Verbraucher*innen schon beim Kauf neuer Geräte beachten, um die sogenannte softwarebedingte Obsoleszenz zu vermeiden?

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  • Nervige Autoausstattung: Wer baut so etwas ein?.
  • Sonnencreme: wieder verbotene Weichmacher gefunden.
  • Teurer Kaffeevollautomat weg: Kunde sauer.
  • Abschlepp-Apps: Manchmal kassieren dubiose Firmen ab.
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