Die Aussprache
Drama (USA 2022)
"Die Aussprache" ist mehr als ein Film – es ist ein Manifest für weibliche Selbstbestimmung. Regisseurin Sarah Polley adaptiert den Roman von Miriam Toews und erzählt die Geschichte einer Gruppe von Frauen in einer abgeschiedenen Mennoniten-Gemeinschaft, die nach jahrelanger sexueller Gewalt durch Männer entscheiden, ob sie bleiben und vergeben, kämpfen oder fliehen. Die Gespräche, die sie führen, sind ein Akt des Widerstands. Sie brechen das Schweigen, das ihnen auferlegt wurde, und fordern ihr Recht auf Sicherheit, Würde und Glauben zurück. Der Film zeigt, wie feministische Solidarität entsteht – nicht als abstrakte Theorie, sondern als gelebte Praxis in einer Situation existenzieller Bedrohung. Mit einem herausragenden Ensemble (Frances McDormand, Rooney Mara, Claire Foy, Jessie Buckley, Ben Whishaw) inszeniert Polley eine intime, kraftvolle Debatte über Macht, Religion und die Freiheit, selbst über den eigenen Körper und die Zukunft zu bestimmen. "Die Aussprache" wurde international gefeiert und mit dem Oscar für das beste adaptierte Drehbuch ausgezeichnet. Der Film wirft die Frage auf, was es bedeutet, eine Frau zu sein, und wie man gemeinsam eine gerechtere Welt schaffen kann.
- Rooney Mara (Ona)
- Claire Foy (Salome)
- Jessie Buckley (Mariche)
- Frances McDormand (Scarface Janz)
- Ben Whishaw (August Epp)
- Judith Ivey (Agata)
- Sheila McCarthy (Greta)
- Michelle McLeod (Mejal)
- Emily Mitchell (Miep)
- Liv McNeil (Neitje)
- Kate Hallett (Autje)
- August Winter (Nettie / Melvin)
- Kira Guloien (Anna)
- Shayla Brown (Helena)
- Vivien Endicott Douglas (Clara)
- Lochlan Miller (Julius Loewen)
- Nathaniel McParland (Aaron)
- Will Bowes (Census Driver)
- Eli Ham (Klaus Loewen)
- Emily Drake (Dark Haired Woman)
- Marcus Craig (Cornelius)
- Caroline Gillis (Woman on the Path)
- FSK 12