Bis wir tot sind oder frei
Drama (D,CH 2020)
In den Jugendunruhen der 1980er trifft die linke Anwältin Barbara Hug (Marie Leuenberger) auf Walter Stürm (Joel Basman), den charismatischen Ausbrecherkönig. Trotz gegensätzlicher Weltbilder wird er ihr wichtigster Fall. Gemeinsam erschüttern sie das Schweizer Justizsystem, gewinnen Prozesse und werden zu Symbolfiguren der Linken für Freiheit und Würde des Einzelnen. "Wir werden alles ändern. Alles." Die kämpferische Anwältin Barbara Hug will das Schweizer Justizsystem der frühen 1980er-Jahre von Grund auf umkrempeln. Sie vertritt rebellische Linksautonome wie das Punkmädchen Heike und nutzt das Gericht als Bühne, um auf die Missstände eines rückständigen Strafrechts aufmerksam zu machen. Eines Tages sucht der Industriellen-Sohn und Berufskriminelle Walter Stürm, gerade mal wieder aus dem Gefängnis geflohen, ihren Rat. Der charismatische Stürm widerspricht allen Regeln, lebt bedingungslosen Egoismus und gerät dabei immer wieder mit dem System aneinander. Nicht nur Heike verfällt seinem schelmischen Charme, auch Barbara fühlt sich zu ihrem Mandanten hingezogen. Als der "Ausbrecherkönig" erneut im Knast landet, kommt er in Isolationshaft. Und ausgerechnet Stürm wird in linken Kreisen und in der Jugendbewegung zum Symbol für Freiheit und die Würde des Einzelnen – und damit zum Idol einer ganzen Generation.
- Marie Leuenberger (Barbara Hug)
- Joel Basman (Walter Stürm)
- Jella Haase (Heike Vollmer)
- Pascal Ulli (Roger Belier)
- Philippe Graber (Felix Lammel)
- Anatole Taubman (Peter Rothenburg)
- Beat Marti (Doctor Steiner)
- Bibiana Beglau (Meret Spengler)
- Martina Schöne-Radunski (Sieghilde Braun)
- Michael Schertenleib (Remo)
- Christian Samuel Weber (Jail guard)
- Milton Welsh (Schorsch)
- Emanuela von Frankenberg (Barbaras Mutter)
- Hossein Rahmani Manesh
- Danny Exnar (Konrad Tönz)
- Davide Gagliardi (Grenzwache)
- Roger Bonjour (Receptionist)
- Sophie Bock (Aktivistin)
- Deborah De Lorenzo (Frieke)
- Carsten Zoltan (Kommunarde 1)
- FSK 16