Kommissar Wallander – Die falsche Fährte
Die falsche Fährte
Krimi (GB,S,USA,D 2008)
Entsetzt muss Kommissar Wallander (Kenneth Branagh) miterleben, wie eine 15-Jährige sich vor seinen Augen verbrennt. Noch unter Schock, ermittelt er bereits in den Mordfällen an einem ehemaligen Justizminister und einem reichen Kunsthändler. Der Polizist tritt auf der Stelle, auch die Unterstützung eines Profilers bringt ihn nicht weiter. Erst der Hinweis eines heruntergekommenen Journalisten, der vergeblich versuchte, einen Politskandal aufzudecken, führt Wallander auf die richtige Spur. Kommissars Kurt Wallander ist geschockt: Eine völlig verängstigte junge Frau, die sich in einem Rapsfeld versteckt hält, übergießt sich vor seinen Augen mit Benzin und zündet sich an. Welches Motiv brachte die 15-Jährige nur dazu, sich auf solch grausame Weise umzubringen? Die bohrende Frage beschäftigt den Kommissar auch noch, als er schon den nächsten Fall klären soll. Gustav Wetterstedt, ehemaliger Justizminister, wird vor seiner Strandvilla erschlagen und skalpiert. Nachdem kurz darauf der wohlhabende Kunsthändler Arne Carlman auf die gleiche Weise ermordet wird, drängt sich die Vermutung auf, es handele sich um einen Serientäter. Gegen seinen Willen muss Wallander deshalb mit einem Profiler kooperieren. Der ehrgeizige, junge Mats Ekholm erklärt dem Kommissar, er müsse nach einem Täter suchen, der sich im Alltag völlig unauffällig verhält. Von diesem hilfreichen Ratschlag ist Wallander ebenso begeistert wie von der Aussicht, seinem mürrischen Vater Povel, zu dem er kein gutes Verhältnis hat, einen Geburtstagsbesuch abzustatten. Die erste heiße Spur ergibt sich durch einen Hinweis des versoffenen Ex-Reporters Lars Magnusson: Als investigativer Journalist versuchte er nachzuweisen, dass Wetterstedt und Carlman in eine Affäre mit minderjährigen Prostituierten verstrickt waren. Doch die ehrenwerten Herren wurden von dem inzwischen pensionierten Vize-Polizeichef Hugo Sandin gedeckt. Der nächste Mord passt merkwürdigerweise nicht ganz ins bisherige Muster: Das Opfer ist kein Prominenter; außerdem wurde es nicht nur skalpiert, ihm wurden auch die Augen verätzt. Durch Magnussons Hinweis, die Skalpierungen könnten der Rettung einer anderen Seele dienen, kommt Wallander der Verdacht, dass er die falsche Fährte verfolgt. Die kongeniale Neuverfilmung des gleichnamigen Mankell-Bestsellers glänzt durch die exzellente Darstellung des englischen Starschauspielers Kenneth Branagh in der Rolle des Kommissars Kurt Wallander.
- Kenneth Branagh (Kurt Wallander)
- Sarah Smart (Anne-Britt Hoglund)
- Jeany Spark (Linda Wallander)
- Sadie Shimmin (Lisa Holgersson)
- Tom Beard (Svedberg)
- Tom Hiddleston (Magnus Martinsson)
- Richard McCabe (Nyberg)
- David Warner (Povel Wallander)
- Polly Hemingway (Gertrude)
- Ashley Madekwe (Dolores Maria Santana)
- Jon Laurimore (Edvin Salomonsson)
- Jessica Lloyd (Dr. Malmström)
- Malcolm Tierney (Wetterstedt)
- Jasper Jacob (T- Interviewer)
- Joanna Griffiths (Sara Bjorkland)
- Roger Moss (P.C. Norlen)
- John McEnery (Lars Magnusson)
- Lars Humble (Arne Carlman)
- Jill Baker (Anita Carlman)
- Nicholas Hoult (Stefan Fredman)
- Alisa Arnah (Erika Carlman)
- Michael Culver (Hugo Sandin)
- Corito Chu-Jansson (Sandin's Phillipino Maid)
- Joseph Chance (Mats Ekholm)
- Per Lundström (Bjorn Fredman)
- Rebecca Ferguson (Louise Fredman)
- Neil Boorman (Sven Andersson)
- Sophie Stanton (Annette Fredman)
- Boel Larsson (Ebba)
- Erik Larsson (Ake Liljegren)
- Richard Cottan (written by)
- Philip Martin
- Carin Anzelius (third assistant director)
- Henrik Henziger (second assistant director)
- Mark Hopkins (second assistant director)
- Alex Oakley (first assistant director)
- FSK 12